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Rechenzentren effizient betreiben

Geräteübergreifende Plattform zum Energiemanagement speziell für kleine und mittlere Rechenzentren

Kevin Read
Om7Sense GmbH

Rechenzentren verbrauchen so viel Strom, dass Sie umgerechnet mehr CO2 produzieren als die gesamte Luftfahrtbranche. Davon haben die wenigsten die großen Dimensionen wie man Sie bei Amazon vorfindet. In Deutschland haben 95% aller Rechenzentren eine kleine bis mittlere Größe. Während große Rechenzentren bereits gesetzlich zur dauerhaften und feingranularen Messung ihres Energieverbrauchs verpflichtet sind, wissen viele kleinere Rechenzentren meist gar nicht welche Rechner wie viel Strom sie verbrauchen. Dies führt zum Beispiel zu Schwierigkeiten, sogenannte Zombieserver zu erkennen, die Strom verbrauchen, ohne etwas dabei zu tun zu haben. Die mangelnde Transparenz auf Geräteebene verhindert es auch, das Rechenzentren risikoträchtige Hotspots erkennen, in denen die Temperatur bedrohlich ansteigt und die Funktion der Geräte gefährdet. Große Rechenzentren verfügen über Data center infrastructure management (DCIM) Systeme die Ihnen bei Ihren Energiemonitoring helfen. Doch DCIMs sind äußerst kostenintensiv und bieten viele Extrafunktionen, die kleine und mittlere Rechenzentren schlicht und ergreifend nicht brauchen. Om7Sense ist eine protokoll- und geräteübergreifende Energiemanagement-Plattform die an die Bedürfnisse kleinerer Rechenzentren angepasst, einfach zu bedienen und gleichzeitig frei skalierbar ist.

Die Om7Sense-Plattform unterstützt eine große Bandbreite an Geräten in Rechenzentren und anderen industriellen Einsatz-Szenarien, von PDUs (intelligente Stromleisten) über Klimaanlagen bis hin zu Brandmeldeanlagen. Nach einer Plug-and-Play-Installation erkennt und installiert die Om7Sense-Plattform alle angeschlossenen PDUs und weitere Geräte vollautomatisch. Die Daten werden gesammelt, in Echtzeit aktualisiert und können für weitere Analysen exportiert werden. Die Software basiert auf Kura, einem Java/Open Source-Framework für IoT-Gateways und nutzt das MQTT-Protokoll, um Datenverluste zu vermeiden. Die erstmals im Energie-Management eingesetzte Charting-Technologie, bietet einen umfassenden und visuellen Überblick über alle Gerätewerte (z.B. Strom, Temperatur), sowohl aktuell, als auch historisch. So können Rechenzentren sowohl ihren Jahresverbrauch als auch den täglichen Verbrauch von verschiedenen Endgeräten aus - auf den Server genau - einsehen können und Verbrauchs-Trends ablesen.

Anwendungsmöglichkeiten

  • Energiemanagement von Rechenzentren

  • Detailliertes Energiemanagement in Industriebetrieben und Gebäuden

  • Intelligentes Lastmanagement für die Einbindung regenerativer Energien

  • Echtzeit Steuerung für Smart Grids mit schwankenden Energiebedarf

Om7Sense GmbH

Om7Sense wurde 2016 gegründet und erhielt Gründerförderung im EXIST-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Europäischen Union (ESF). Unternehmenssitz ist München.

Ihr Ansprechpartner
Kevin Read
Geschäftsführer

Kevin ist Diplom-Informatiker mit langjähriger Erfahrung als Software-Entwickler, Linux-Administrator, Produktentwickler und Autor. Teilnahme an zahlreichen RoboCup-Wettbewerben, Teil der internationalen Wissenschafts-Initiative zur Fortentwicklung intelligenter Robotik. Berufliche Schwerpunkte der letzten Jahre waren Mobile & Web App Software Development und Full Stack Coding; von Echtzeit-Suche über unterschiedlichste Ebenen von UI und Human-Centered Computing. Nach der Erkenntnis, dass die „menschliche Seite“ der Informatik, die erstaunlichste und interessanteste ist, nahm Kevin die Herausforderungen Rund um Planung und Programmierung der Om7Sense-Plattform gerne an. Kevin erwarb sein Diplom in Informatik (Computer Visualistik) an der Universität Koblenz, wo er auch im Labor Künstliche Intelligenz arbeitete.

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